Raus aus der Kohle, Hambi bleibt! Im Oktober zum Hambacher Forst, zum Ort des Widerstands gegen die Klimazerstörung!

Nutze die Informations- und Mobilisierungsveranstaltung in Oldenburg. Dort kannst du dich auf den neuesten Stand bringen und eine gemeinsame Anreise besprechen. Beteilige dich an dem Aktionstraining und an den Protesten gegen die Klimazerstörung im Rheinischen Braunkohlerevier!

Demonstration: Wald retten! Kohle stoppen!
Sa. 06.10.2018 | 12:00 Uhr | Bf. | Buir
Weitere Infomationen findest du hier.

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung: Aktiv und dirket gegen Klimawandel!
Di. 09.10.2018 | 18:00 Uhr | Raum A1 0-004 | Carl von Ossietzky Universität | Oldenburg
Weitere Infomationen findest du hier.

Aktionstraining: Ende Gelände!
So. 14.10.2018 | 10:00 Uhr | Oldenburg
Weitere Infomationen findest du hier.

Aktionen: Ende Gelände!
25.-29.10.2018 | ganztags | Rheinisches Braunkohlerevier
Weitere Infomationen findest du hier.

Ende Gelände – Hambi bleibt!
Wir für Euch! Solidarität mit den Betroffenen von Repression!

Die Antifaschistische Aktion Wildeshausen [afawhs] unterstützt einen Aufruf:

Kohle muss im Boden bleiben, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Alle wissen es, doch nichts passiert. Die Bundesregierung stützt die klimaschädlichen Industrien und missachtet ihre eigenen, unzureichenden Klimaziele. Anstatt sofort die Kohlekraftwerke abzuschalten, verschwendet sie weitere wertvolle Zeit mit einer Kommission voller Kohleausstiegsbremser. Doch wir haben keine Zeit mehr: Menschen leiden bereits jetzt unter Dürren, verlieren durch Extremwetter-Ereignisse ihr Zuhause und kommen durch klimabedingte Infektionen und Hunger zu Tode. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Klimazerstörung jetzt dort zu stoppen, wo sie produziert wird.

Ende Gelände ruft deshalb dazu auf, sich im Oktober 2018 am Hambacher Forst dem Kohleabbau und damit dem absurden Wachstumszwang entgegenzustellen. Die Abbruchkante des nahe gelegenen Tagebaus frisst sich immer weiter in die Landschaft. Nur noch ein kleiner Teil des einst riesigen Waldes sind erhalten geblieben. Gleichzeitig wird – nach der erfolgreichen Rodungs-Verhinderung 2017 –der „Hambi“ für immer mehr Menschen zum lebendigen Symbol des Widerstands gegen die fossile Energieindustrie. Mit tausenden von Menschen werden wir diesen Kampf für Klimagerechtigkeit im Oktober mit einer Massenaktion zivilen Ungehorsams unterstützen

„Hambi“ bleibt!

Seit Jahrzehnten rodet RWE den Hambacher Forst, einen der ältesten Mischwälder Europas, um darunter Braunkohle abzubauen. Zahlreiche Akteur*innen treten vor Ort für seinen Schutz und für den sofortigen Kohleausstieg ein. Mit Erfolg! Im Herbst 2017 ist es der Klimagerechtigkeitsbewegung durch Gerichtsverfahren, Demos, Besetzungen, Baumhäuser und Blockaden erstmals gelungen, die Rodung über eine Saison hinweg komplett zu verhindern. Und wir werden es wieder tun!

Im Oktober beginnt die nächste Rodungssaison, in der RWE den verbliebenen Wald vernichten will, um noch mehr Braunkohle abzubaggern. Doch dieser Teil ist ein Kernstück und enthält noch beinahe die gesamte Artenvielfalt des ursprünglichen Waldes. Jeder Baum zählt!

Hier kristallisiert sich heraus, wie profitorientiertes Wirtschaften Lebensgrundlagen vernichtet – im Hambacher Forst und weltweit. Denn bevor der Kohlekonzern mit dem zerstörerischen Braunkohle-Abbau begann, wurde der Wald von der lokalen Bevölkerung als Gemeingut nachhaltig genutzt. Deshalb ist unser Widerstand auch ein Protest gegen die globale Ungerechtigkeit, die der Kapitalismus produziert. Während die Klimakiller sich weiter bereichern, leiden die von Ausgrenzung und Unterdrückung betroffenen Menschen im globalen Süden am meisten unter den Folgen der Klimazerstörung. Auch hierzulande sind Menschen von Umsiedlung, Enteignung und gesundheitlichen Schäden betroffen.

Das nehmen wir nicht weiter hin! Der Erhalt des Hambacher Forsts ist unsere Sofortmaßnahme für Klimagerechtigkeit. Wir werden uns vom 25. bis 29. Oktober der gigantischen Kohle-Maschinerie in den Weg stellen, die den „Hambi“ bedroht. Und damit nicht genug: wir kommen, um zu bleiben. Zusammen mit den Menschen im Wald und den Dörfern vor Ort werden wir Europas größte CO2-Quelle stoppen. Für ein gutes Leben für alle muss Kohle Geschichte werden!

Unsere Aktionsform ist eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten. Wir werden uns ruhig und besonnen verhalten, von uns wird keine Eskalation ausgehen, wir gefährden keine Menschen. Wir wollen eine Situation schaffen, die für alle Teilnehmenden transparent ist und in der wir aufeinander achten und uns unterstützen.

Ende Oktober heißt es: Ende Gelände – Hambi bleibt! Our Goal – End Coal!
Seid dabei und blockiert mit uns Kohle-Infrastruktur – für den sofortigen Kohleausstieg, für den Erhalt des Waldes, für ein Klima der Gerechtigkeit!

United against racism!

Beteilige dich an dem Protest und komme zum Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise!

Demonstration/Parade: United against racism!
Sa. 29.09.2018 | 12:00 Uhr | Rathausmarkt | Hamburg
Weitere Informationen findest du hier.

Treffpunkt:
Sa. 29.09.2018 | 08:45 Uhr | Ticketautomaten | Gleis 2 | Bf. | Wildeshausen

Gegen Abschiebung, Ausgrenzung und rechte Hetze –
Für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für Alle!
Wir für Euch! Solidarität mit den Betroffenen von Repression!

Die Antifaschistische Aktion Wildeshausen [afawhs] unterstützt einen Aufruf der „Welcome united“:

UNITED AGAINST RACISM

Gegen die Lügen!

Die Geschichten, die uns jeden Tag verkündet werden, sind nicht zu ertragen. Sie sind eine Beleidigung und sie sind gelogen. Es wird gesagt, das Problem sind Geflüchtete, während sie im Mittelmeer ertrinken. Es wird gesagt, dass die Grenzen der Integrationsfähigkeit erreicht sind, während ein rassistischer Mob völlig ungeniert im Bundestag und auf der Straße tobt. Es wird ausgerechnet, dass die „Kosten der Integration“ steigen, während uns Sprachkurse und Arbeit verweigert und Unsummen für Abschiebebürokratie und Schikanen ausgegeben werden. Es wird von Gewalt geredet – und währenddessen werden Kinder aus ihren Betten und Schulklassen entführt, um sie in völlig fremde Länder abzuschieben.

Es ist leicht uns zu beschimpfen und auszuschließen, denn viele von uns sind sowieso ganz unten. Wir sind vor Krieg, Hunger, Armut und Elend geflohen. Viele von uns kamen, weil der globale Kapitalismus unsere Leben zerstört hat. Unsere Familien dürfen nicht kommen, weil unsere Liebe und unsere Sehnsucht hier nichts bedeuten. Die Regierung will die Grenzen schließen und uns in neue Lager stecken. Wir wollen ganz sicher kein Mitleid, wir sind Menschen, keine Opfer. Aber wir sagen: Hier zeigt sich, wie demokratisch diese Demokratie ist. Nicht die Boote auf dem Mittelmeer sind eine Gefahr für uns alle, sondern der in ganz Europa tobende und mordende Rassismus.

Das Problem heißt Rassismus!

Im Jahr 2017 sind über 3.000 Menschen auf dem Mittelmeer gestorben oder verschwunden, weil sie Europa erreichen wollten. Ihr Tod war nur eine Kurznachricht wert. Die Namen der Toten bleiben ungenannt. In Deutschland wurden im gleichen Zeitraum 2.200 Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten gezählt. 180 Mal wurden solidarische Helfer*innen angegriffen. 950 Mal traf es Muslime und muslimische Einrichtungen. 1.453 antisemitische Straftaten wurden registriert. Über 5,5 Millionen Wahlberechtigte wählten bei der letzten Bundestagswahl die offen rassistische AfD. Und wir haben den NSU noch lange nicht vergessen, der jahrelang unbehelligt morden konnte.

Daran denken wir, wenn gesagt wird, Deutschland werde immer gefährlicher. Denn mal ehrlich: Wer sitzt in den Unterkünften und hört, wenn nachts die Scheiben klirren? Wer wird auf der Ausländerbehörde schikaniert? Wer wird in illegalen Jobs und in unbezahlten Praktika ausgebeutet? Wer putzt die Teller, die Toiletten und die Eigenheime? Wer lebt und arbeitet seit Jahrzehnten hier und bleibt doch immer nur „Gast“? Nein, für uns geht keine heile Welt unter, weil die AfD jetzt mit 13% im Bundestag sitzt.

Die Wahrheit geht anders!

Wir stehen jetzt auf. Erneut und nicht zum letzten Mal. Gegen diesen rassistischen Irrsinn, gegen diese verdrehte Welt, gegen diese herzlose Heimat, gegen die eingemauerte Gemeinschaft, gegen die Politik der Ausgrenzung. Wir trennen uns nicht und lassen uns nicht spalten. Ob „Deutscher“ oder „Ausländer“, ob „Flüchtling“ oder „Sachse“, ob aus Dortmund oder Damaskus, ob aus Afrin oder Athen, ob aus Kabul oder Kassel: Das ist uns schon lange egal. Es geht um uns alle. Es geht darum, wie und in welcher Gesellschaft wir miteinander leben wollen.

Wir haben längst angefangen, eine andere Welt zu bauen. Wir haben bei uns begonnen. Unsere Türen stehen offen. Egal woher wir kommen, wir kennen einander, wir haben unsere Telefonnummern, wir sind lebendige Anlaufstellen, sind alle längst Expert*innen und Freund*innen geworden. Mit jeder gemeinsam erledigten Aufgabe und durch gegenseitige Hilfe sammeln wir neue Stärke. Ob bei der Behörde, auf dem Rettungsboot im Mittelmeer, beim Jobcenter, bei der Wohnungsbesichtigung oder in der Schule. Wir werden nicht aufhören, alte und neue Machtstrukturen und das weltweite System des Kolonialismus zu bekämpfen. Wir verteidigen unsere Körper und unsere Würde – gegen Sexismus, Rassismus und jede Art von Gewalt!

Grenzen einreißen!

Was wir miteinander erleben, ist wichtig und groß. „Welcome United“ in Berlin im September 2017 war ein Fest und ein Anfang. Wir haben für unsere Stimme und unsere Rechte demonstriert, aber viel wichtiger noch – wir haben uns selbst neu gefunden: Wer und wie viele wir sein können. Und wir haben gezeigt, dass wir Städte und Viertel, unsere Freund*innen und Nachbarn, Grenzen und Horizonte bewegen können. Lasst uns weitermachen und neu beginnen. Keine Angst mehr. Keine Schreckstarre. Kein Alleinsein. Keine Unterwürfigkeit. Wir gehen auf die Straße, weil wir eine Zukunft wollen. Eine Zukunft für alle.

Darum wollen wir uns wieder versammeln: zu einer großen Parade des Antirassismus und der Solidarität in Hamburg. Es mag die Zeit des Egoismus, der Kälte und des Rassismus sein. Es mag schönere Zeiten geben, aber diese ist unsere. Das, was jetzt passieren muss, hat längst begonnen. Wir sind viele – und viel mehr, als wir denken.

Wir rufen auf zur bundesweiten Demonstration am 29. September in Hamburg.

Kommt alle zur Parade für Teilhabe, gleiche Rechte und Solidarität

We’ll Come United!

In Vechta und anderswo gegen rechte Gewalt!

Beteilige dich an dem Protest und komme zum Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise!

Demonstration: In Vechta und anderswo gegen rechte Gewalt!
So. 09.09.2018 | 16:30 Uhr | Europapl. | Vechta

Treffpunkt:
So. 09.09.2018 | 15:45 Uhr | Ticketautomaten | Gleis 1 | Bf. | Wildeshausen

In Vechta und anderswo gegen rechte Gewalt!
Neonazis outen und bekämpfen!
Es gibt kein ruhiges Hinterland! Fight racism!

Die Antifaschistische Aktion Wildeshausen [afawhs] unterstützt einen Aufruf:

„In Vechta ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. August ein Angriff eines Rechtsextremen auf einen Antifaschisten. Der Rechtsextremist hielt ihm ein Messer an den Hals und sprach Morddrohungen aus. Was uns besonders schockiert, ist, dass dieser rechtsextreme Vorfall in einem in Vechta von der linken Szene anerkannten Etablissement stattfand. Dieser Angriff stellt den derzeitigen Höhepunkt rechtsextremer Gewalt in Vechta dar. Schmierereien, physische und verbale Provokation sowie Übergriff und jetzt ein gezielter Angriff.

Das Erstarken der Rechten sehen wir nicht nur hier in Vechta. Schauen wir nach Chemnitz, sehen wir, mit welchem Selbstverständnis sich die rechte Szene wieder
gewaltbereit zeigt. Die Jagdszenen durch die Straßen von Chemnitz auf Menschen die nicht in das Bild des „Deutschsein“ der Rechten passen erinnern an die
Pogrome vor 26 Jahren in Rostock-Lichtenhagen, bei denen Menschen um ihr Leben bangten. Auch die Vermischung aus Bürgerlichen und rechtsextremen auf der Kundgebung am Folgetag ist erschreckend. Der Rassismus ist längst wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Gründe hierfür brauch mensch nicht lange zu suchen. Der Rassismus hat sich in den letzten Jahren wieder in den
Parlamenten und Köpfen der Menschen breit gemacht.

Rechte Schmierereien in Vechta wurden bisher nur belächelt. Bisherige Übergriffe wurden als Schlägereien heruntergespielt und Rechtsextreme Stammtischparolen á
la AfD werden als Äußerungen besorgter Bürger angesehen. Was passiert als Nächstes?

Wer sich in diesen Zeiten nicht klar gegen den Rechtsruck positioniert stimmt zu und macht sich mitschuldig.

Hiermit ruft NIKA Vechta zum Demonstrationszug durch Vechta auf.Am 09.09.2018 um 16:30 Uhr gehen wir gemeinsam gegen Rechte Gewalt in Vechta auf die Straße!

Beginn: Auf dem Europaplatz in Vechta um 16:30 Uhr.

Wir behalten uns vor Menschen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen und/oder rechtsextremen Strukturen eindeutig zuzuordnen sind, sich sexistisch, rassistisch, antisemitisch, nationalistisch oder auf eine andere Art und Weise menschenverachtend in der Vergangenheit geäußert haben oder während der Veranstaltung äußern von der Versammlung auszuschließen“

Gegen Rechtsruck und Polizeistaat!

Nutze die Informations- und Mobilisierungsveranstaltungen in Oldenburg oder Ganderkesee. Dort kannst du dich auf den neuesten Stand bringen und eine gemeinsame Anreise besprechen. Beteilige dich an Protesten gegen das neue niedersächsische Polizeigesetz in Hannover!

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung: #noNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz (NPOG)
Mo. 03.09.2018 | 19:00 Uhr | Alhambra | Oldenburg
Weitere Informationen findest du hier.

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung: #noNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz (NPOG)
Di. 04.09.2018 | 19:30 Uhr | Oldenburger Hof | Ganderkesee
Weitere Informationen findest du hier.

Demonstration: #noNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz (NPOG)
Sa. 08.09.2018 | 13:00 Uhr | Ernst-August-Pl. | Hannover
Weitere Informationen findest du hier.

BRD – Bullenstaat – Wir haben dich zum Kotzen satt!
Wir für Euch! Solidarität mit den Betroffenen von Repression!

Die Antifaschistische Aktion Wildeshausen [afawhs] unterstützt einen Aufruf:

„Die Landesregierung in Niedersachsen will es ihren Kolleg*innen in Bayern und Nordrhein-Westfalen gleichtun und plant auch hier ein neues Polizeigesetz. Dass dieser Gesetzesentwurf nichts anderes ist als ein Angriff der Herrschenden auf unsere Freiheit, sollte jedem klar sein:

Ohne irgendetwas getan zu haben, kann man durch dieses Gesetz bis zu 74 Tage festgenommen werden, wenn der „Verdacht“ besteht, dass eine Straftat wahrscheinlich sei. Das nennen SPD und CDU dann „Durchsetzungs- und Präventivgewahrsam“. In Bayern, wo ein solches Gesetz bereits gültig ist, wurden solche in Gewahrsam nahmen im Vorfeld des AfD-Parteitages bereits durchgesetzt.
Ebenso durchgesetzt wurden in diesem Kontext auch andere Maßnahmen, die auch Teil des Niedersächsischen Polizeigesetzes sind: Betretungsverbote. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als einen Versuch, unseren legitimen und notwendigen antifaschistischen Gegenprotest zu schwächen, wenn nicht gar zu verhindern.
Neben diesen beiden traurigen „Highlights“ des Gesetzes, gibt es noch weitere Maßnahmen, die SPD und CDU zu geltendem Recht machen wollen: Meldeauflagen, Aufenthaltsvorgaben, Kontaktverbote und elektronische Fußfesseln – alles mehrfach verlängerbar und ohne Richter*innenvorbehalt anwendbar!

Dass diese und weitere Maßnahmen, die beschlossen werden sollen, lange nichts mehr mit Verhältnismäßigkeit zu tun haben, liegt auf der Hand. Hier zeigt sich mehr als deutlich, dass der Staat und die Polizei kein Interesse daran haben, dass wir unseren legitimen antifaschistischen Protest auf die Straße bringen und uns für ein Leben ohne Faschismus, Rassismus und den ganzen anderen Dreck, den diese Gesellschaft hervorbringt, einsetzen. Die Schikanen der Polizei, denen man als Antifaschist*in ausgesetzt ist und die teilweise heute schon Praxis sind, sollen mehr und mehr durch das Gesetz geschützt werden.

Hiergegen gilt es sich als antifaschistische Aktion zu wehren und ein deutliches Zeichen in Richtung der Landesregierung zu setzen! Wir haben keinen Bock auf eure Überwachung, auf eure Knäste, auf eure Verbote – in Kurzform: auf eure reaktionäre Scheiße! Denn nichts anderes als reaktionär ist dieses Gesetz, das SPD und CDU zu geltendem Recht machen wollen.

Deshalb rufen wir alle Antifaschistinnen und Antifaschisten aus ganz Niedersachsen dazu auf, sich am 08.09.2018 um 13 Uhr in den linksradikalen Block auf der Großdemo in Hannover einzureihen. Lasst uns diesem Gesetz an diesem Tag eine entschiedene antifaschistische Absage erteilen und der Landesregierung deutlich machen, dass der Widerstand gegen ihre reaktionäre Politik stark ist! Sammelt eure Freund*innen und Genoss*innen ein, kommt aus euren Dörfern und Städten nach Hannover und leistet euren Beitrag dazu, einen stabilen linksradikalen Block auf die Straße zu bringen! Die Landesregierung wird sehen und hören, was wir von ihrem Polizeigesetz halten!

BRD – Bullenstaat – Wir haben dich zum Kotzen satt!

European Protests: Build Bridges not Walls!

Beteilige dich an den Protesten und komme zum Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise! Nutze das Treffen in Wildeshausen, dort kannst du dich auf den neuesten Stand bringen.

Aktionen: Seebrücke Wildeshauen
Mi. 29.09.2018 | 17:00 Uhr | Stellmacherpl. | Wildeshausen
Do. 30.09.2018 | 10:00 Uhr | Stellmacherpl. | Wildeshausen
Weitere Informationen findest du hier.

Demonstration: Seebrücke Hamburg
So. 02.09.2018 | 14:30 Uhr | St. Pauli Landungsbrücken | Hamburg
Weitere Informationen findest du hier.

Treffpunkt:
So. 02.09.2018 | 10:45 Uhr | Ticketautomaten | Gleis 2 | Bf. | Wildeshausen

Treffen: Seebrücke Wildeshausen
Mi. 05.09.2018 | 18:00 Uhr | Kayserhaus | Wildeshausen
Weitere Informationen findest du hier.

Seenotrettung ist kein Verbrechen!
Wir für Euch! Solidarität mit den Betroffenen von Repression!

Die Antifaschistische Aktion Wildeshausen [afawhs] unterstützt einen Aufruf der „Seebrücke Hamburg“:

„Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln! Barcelona, Palermo, Berlin sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen. Wir Hamburger*innen heißen Menschen in Not willkommen! Wir fordern vom Senat der Stadt Hamburg – des „Tors zur Welt“ – die Tore für Schutzsuchende weit zu öffnen und:
– Hamburg öffentlich zum Sicheren Hafen für Gerettete aus dem Mittelmeer zu erklären.
– Allen Rettungsschiffen freies An- und Ablegen zu garantieren.
– Die Aufnahme von Geflüchteten aus dem Mittelmeer in Hamburg offensiv anzubieten.
– Die Behörden anzuweisen, alle Möglichkeiten zu nutzen, Visa und Gruppenbleiberechte für Gerettete auszustellen.
– Hierbei nicht auf die Genehmigung von Horst Seehofer zu warten, sondern selbst zu handeln.
Es wird Zeit, dass die Parteien und Regierungen unser NEIN zum Sterben im Mittelmeer stärker spüren als den Druck der Stammtische.
Deswegen rufen wir zu einer weiteren GROSSDEMONSTRATION der SEEBRÜCKE in Hamburg am 2.9.2018 auf!

Die Demonstration beginnt mit einer kurzen Auftaktkundgebung an den Landungsbrücken. Die Route führt dann am Millerntor vorbei, damit Besucher*innen des St.-Pauli-Heimspiels sich nach Ende der Partie der Demo anschließen können. Ziel ist der Rathausmarkt – damit unsere Forderungen dahin getragen werden, wo die Verantwortung zur Umsetzung liegt.“

Anmerkung: Die Antifaschistische Aktion Wildeshausen [afawhs] erreichten zum Teil die Aktionstermine zu spät.